Lärchenschindeln im Alpenstil stellen eine traditionelle Lösung für Dacheindeckungen und Fassaden mit hervorragenden technischen Eigenschaften dar. Dank natürlicher Harze ist Lärche extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und biologischen Befall.
Die richtige Verlegung ist entscheidend für die Langlebigkeit des Daches. Die Schindeln werden auf Stoß mit doppelter oder dreifacher Überdeckung verlegt, und der Lattenabstand wird durch die Länge der Schindel bestimmt. Die Dachneigung sollte mindestens 18° betragen, idealerweise 25-45°. Wichtig ist die Belüftung, die durch die Konterlattung gewährleistet wird.
Bei Einhaltung der richtigen Verlegung verliert die Lärchenschindel auch an komplexen Gebäudeteilen wie Ecken nicht ihr natürliches Aussehen, ihre Schönheit und Ästhetik.
Beispiel einer Ecklösung bei einem sechseckigen Gebäude. Die Schindeln werden in der Fläche mit doppelter oder dreifacher Deckung verlegt, an der Kante des Sechsecks werden sie passend zugeschnitten. Die Ecken werden mit Schindeln der gleichen Länge wie in der Fläche überdeckt, aber die linken und rechten Schindeln werden entsprechend der Neigung verlegt und zugeschnitten, wobei die Überlappung wie bei Ecken eingehalten wird.
Der Lattenabstand (a) hängt von der Länge der Schindel ab. In unserem Sortiment sind die technischen Parameter für Abstände und Deckung aufgeführt. (siehe Foto der Realisierung: 50 cm Schindel bei dreifacher Deckung und Abstand a: 16 cm)
Die Verkleidung von Fenster- und Türlaibungen mit Holzschindeln ist zwar sehr arbeitsintensiv, aber sehr interessant und elegant. Alternativ können Holzbretter oder verschiedene Blechelemente verwendet werden.
Das Dach kann mit Haken für Holzregenrinnen oder Schneefanghölzer ergänzt werden.
Die Belüftung der Schindel ist sehr wichtig für ihre Haltbarkeit und Funktionalität. Bei Dächern ist ein belüfteter First eine sehr gute Lösung. Wichtig ist immer die Verwendung eines Gitters gegen Insekten und Vögel.